15:50 07 August 2020
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    Der französische Umweltschutzverein Robin des Bois hat eine Klage im Zusammenhang mit der Bleiverunreinigung um die Kathredale Notre-Dame in Paris nach dem Großbrand eingereicht. Dies berichtet die französische Tageszeitung „Le Monde“.

    Demnach weist die Organisation in der Klage auf die „falsche Tatenlosigkeit“ der Behörden hin, die die Gesundheit der Menschen einer Gefahr ausgesetzt habe, heißt es im Beitrag. Auch sei den Menschen, die sich im Gefahrenbereich befanden, keine Hilfe geleistet worden.   

    „Innerhalb von drei Monaten haben wir genügend Beweise für die Tatenlosigkeit der Behörden gesammelt, um eine Entscheidung über eine Klage treffen zu können“, zitiert das Blatt Jacky Bonnemains, den Robin des Bois-Chef. 

    „Le Monde“ zufolge hat eben der Umweltschutzverein Robin des Bois als der Erste über die gefährlichen Folgen des Notre-Dame-Brandes berichtet.    

    Der schwere Brand in der Kathedrale Notre-Dame war am 15. April ausgebrochen und hatte das historische Bauwerk im Zentrum von Paris schwer beschädigt. Die Struktur von Notre-Dame und die Hauptkunstwerke sind laut den Feuerwehrleuten erhalten geblieben. Der Spitzturm der Kathedrale und der Dachstuhl waren zusammengebrochen.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft gab als mögliche Ursachen des katastrophalen Großbrandes unter anderem auch eine nicht ganz ausgelöschte Zigarette und eine defekte Stromleitung an.   

    pd/mt

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    Tags:
    Umweltschutz, Notre-Dame, Brand