22:00 16 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Raketentest in Nordkorea; Mehr Geld für Afrikas Klimaschutz; Tödliche Attacke in Frankfurt

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    Politik
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    Wieder Raketentest in Nordkorea; Tödliche Attacke in Frankfurt; Mehr Geld für Afrikas Klimaschutz; Neue Ausschreitungen in Hongkong

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Wieder Raketentest in Nordkorea

    Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs erneut mehrere Flugkörper abgefeuert. Der Generalstab in Seoul erklärte, es habe sich um zwei ballistische Raketen gehandelt, die von der Halbinsel Hodo an Nordkoreas Ostküste aufgestiegen und etwa 250 Kilometer weit geflogen seien. Weiter hieß es, bei den Geschossen habe es sich offenbar um einen anderen Raketentyp gehandelt, als Nordkorea ihn früher verwendet habe. Zunächst war von mehreren unbekannten Projektilen die Rede gewesen.  

    Tödliche Attacke in Frankfurt

    Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei nach der tödlichen Attacke auf einen Achtjährigen im Frankfurter Hauptbahnhof gehen am Mittwoch weiter. Ein 40-Jähriger sitzt seit Dienstag unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar. Der aus Eritrea stammende Mann soll am Montag eine ihm unbekannte Frau aus dem Hochtaunuskreis und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben. Die 40-Jährige konnte sich retten, der Junge wurde vom Zug überrollt und getötet. Bundesinnenminister Seehofer sprach von einem kaltblütigen Mord. Derr Täter lebte seit 2006 in der Schweiz – und wurde dort seit dem vergangenen Donnerstag von der Polizei gesucht. Am Montag soll er – ebenfalls in Frankfurt – versucht haben, eine 78-Jährige ins Gleisbett zu stoßen. Die Frau habe sich aber retten können.

    Mehr Geld für Afrikas Klimaschutz

    Bundesforschungsministerin Karliczek sieht Deutschland in der Pflicht, afrikanischen Ländern beim Klimaschutz zu helfen. Bei einem Besuch in Ghana sagte die CDU-Politikerin, in Afrika sei die Lage um ein Vielfaches dramatischer als in Deutschland. Die Menschen dort müssten sich zunehmend auf Dürren, Extremwetterereignisse und Missernten einstellen, und dass bei einer wachsenden Bevölkerung. Bundesentwicklungsminister Müller appellierte an die Europäische Union, ihre Mittel zur Unterstützung Afrikas zu verdoppeln. Nötig sei ein Klima- und Energiepakt zwischen Europa und Afrika, sagte der CSU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Neue Ausschreitungen in Hongkong

    In Hongkong ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Mehrere Hundert Menschen versammelt sich in der Nacht vor einer Polizeistation, um dagegen zu protestieren, dass kurz zuvor 44 Demonstranten wegen Aufruhrs angeklagt worden waren. Aus der Menge flogen Eier, während die Polizei versuchte, die Protestler mit Pfefferspray zu vertreiben.

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