15:55 07 Dezember 2019
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    Bundesaußenminister Heiko Maas

    Russische Atomwaffen: Außenminister Maas zeigt sich besorgt

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    Politik
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    In einem Gastbeitrag für die Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland hat Außenminister Heiko Maas am Donnerstag seine Besorgnis über russische Nuklearwaffen zum Ausdruck gebracht.

    Maas behauptet, dass Russland „aller Appelle und Dialogangebote zum Trotz“ die Vernichtung des „vertragswidrigen Systems“ (Mittelstreckenrakete 9M729) verweigere und zudem modernste Nuklearwaffen in „unserer Nachbarschaft“ stationiert habe. Den Europäern soll das große Sorgen bereiten.

    „Wenn wir den Zerfall der weltweiten Rüstungskontrollarchitektur nicht stoppen, hat das ernste Folgen – für unsere Sicherheit und den Frieden weltweit“, mahnt er.

    Das Ziel einer atomwaffenfreien Welt gerate mehr und mehr aus den Augen. „Und wenn wir morgen aufwachen, wird einer der erfolgreichsten Abrüstungsverträge aller Zeiten Geschichte sein“, so Maas.

    Die USA und die Nato fordern von Russland, den neuen russischen Marschflugkörper 9M729 (Nato-Klassifizierung: SSC-8) zu vernichten, der nach ihrer Meinung einen Verstoß gegen den INF-Vertrag bedeutet. Russland bestreitet diese Behauptung.

    Anfang 2019 hatten die USA ihren Rückzug vom INF-Vertrag angekündigt und Russland der dauernden Verletzung des Vertrages beschuldigt. Bis zum 2. August läuft die Kündigungsfrist.

    msch/sb/dpa/sna

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    Rakete 9M729, INF, Redaktionsnetzwerk Deutschland RND, Russland, Heiko Maas, Atomwaffen