03:05 16 November 2019
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    Nachrichten über Raketentests in Nordkorea am 26. Juli 2019 in Seoul

    Berlin, Paris und London fordern „unumkehrbare“ Denuklearisierung von Nordkorea

    © AP Photo / Ahn Young-joon
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    Die Ständigen Vertreter von Deutschland, Frankreich und Großbritannien bei den Vereinten Nationen haben am Donnerstag die Raketentests verurteilt, die Nordkorea am Vortag durchgeführt hatte.

    Am Donnerstag fand eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates hinter verschlossenen Türen statt, bei der die jüngsten Raketentests in Nordkorea besprochen wurden.

    „Wir fordern Nordkorea auf, konkrete Schritte in Richtung einer völligen, überprüfbaren und unumkehrbaren Denuklearisierung zu unternehmen“, sagte die britische UN-Botschafterin Karen Pirece im Namen der drei Staaten vor Journalisten.

    Die drei UN-Botschafter seien aufgrund der jüngsten Starts der ballistischen Raketen in Nordkorea besorgt und würden diese als einen Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verurteilen, so Pierce.

    Am Mittwoch hatte die südkoreanische Armee Starts von zwei nordkoreanischen Kurzstreckenraketen registriert, die in Richtung Japanisches Meer abgefeuert worden sein sollen. Am 25. Juli sowie am 4. und 9. Mai hatte Seoul auch nordkoreanische Raketenstarts fixiert und die abgefeuerten Flugkörper als ballistisch eingestuft.

    Die am Mittwoch von Nordkorea getesteten ballistischen Raketen sind Staatsmedien zufolge Teil eines neuen Raketenstartsystems. Laut der Nachrichtenagentur KCNA wurde der Raketentest von Staatschef Kim Jong Un persönlich beaufsichtigt.

    Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verbieten es Pjöngjang, ballistische Raketen zu entwickeln und abzufeuern.

    asch/ae/sna

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    Tags:
    Karen Pierce, Uno, Großbritannien, Frankreich, Raketentests, Nordkorea, Deutschland