01:56 25 Februar 2020
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    Das finnische Militärschiff Hämeenmaa ist bei einer Patrouille etwa 600 Meter weit in die russischen Hoheitsgewässer vorgedrungen. Finnland setzte Russland daraufhin umgehend in Kenntnis und entschuldigte sich für den Vorfall.

    Die versehentliche Verletzung der Staatsgrenze ereignete sich am 1. August, wurde aber erst am Samstag bekannt.

    „Der finnische Minenleger Hämeenmaa ist bei der Ausführung seiner Verpflichtungen zum Schutz der Staatsgrenzen ungefähr 600 Meter in die russischen Territorialgewässer vorgedrungen. Als die Besatzung den Fehler bemerkt habe, sei das Schiff umgehend in die internationalen Gewässer zurückgekehrt und das Kommando informiert worden. Die finnische Flotte soll bereits eine Ermittlung zu dem Vorfall begonnen haben.

    Die finnischen Behörden traten laut den Seestreitkräften des Landes mit Russland in Kontakt und brachten ihr Bedauern über den Fehler zum Ausdruck.

    Laut dem Generalstabschef der finnischen Seestreitkräfte, Tuomas Tiilikainen, ereignete sich der Vorfall westlich der russischen Insel Gogland. Bei der versehentlichen Verletzung der Staatsgrenze handle es sich um keine Provokation oder böse Absicht.

    ta/ae/sna

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