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    Besatzungsmitglied des US-Zerstörers USS Bainbridge leistet Wachstdienst auf der Brücke, Perischer Golf, 03. August 2019

    Iran wird Verstöße gegen Seerecht nicht länger dulden – Sarif

    © REUTERS / Jason Waite/U.S. Navy/Handout
    Politik
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    Der Iran wird laut seinem Außenminister Mohammed Dschawad Sarif die Verstöße gegen das Seerecht im Persischen Golf nicht länger dulden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

    Angesichts der Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten im Persischen Golf sowie des „Tankerkonflikts“ werden die Forderungen nach einer Lösung diesbezüglich immer lauter. Vordergründig ist dabei die Frage der Sicherheit im Persischen Golf.

    Aus der Sicht des iranischen Außenministers sei Teheran für die Sicherheit in diesem Gebiet verantwortlich.

    In der Vergangenheit habe der Iran auf einige Fälle von Verstößen gegen das Seerecht nicht reagiert, sagte Sarif, allerdings werde man jetzt nicht mehr wegschauen.

    Vor knapp einem Monat hatte Großbritannien den iranischen Öltanker „Grace 1“ im britischen Gebiet Gibraltar wegen angeblicher Verletzungen der EU-Sanktionen gegen Syrien aufgebracht. Dies hatte den Tankerstreit mit dem Iran zur Folge, da die Islamische Republik am 19. Juli als Antwort darauf  den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero“ in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn später zum Hafen Bandar Abbas begleitet hatte. Der Öltanker war laut Teheran in einen Unfall mit einem Fischerboot verwickelt gewesen.

    Zudem hat der Iran im Golf Tanker aufgebracht, die Schmuggelöl transportiert haben sollen. Die letzte solche Aktion ereignete sich am Sonntag, als die Revolutionsgarden den nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA irakischen Tanker „Hita“ festsetzten. Dieser habe 700.000 Liter Dieselöl in arabische Länder schmuggeln wollen.

    Die Vereinigten Staaten wollen gegen diese Handlungen Teherans eine - aus ihrer Sicht - Allianz zur Sicherung der Handelsschifffahrt im Persischen Golf schmieden. Während London einen solchen Marineeinsatz unterstützt, lehnt Berlin eine Beteiligung Deutschlands an einem von den USA geführten Einsatz ab.

    Letzten Informationen zufolge prüft die Bundesregierung derzeit einen europäischen Marineeinsatz und eine deutsche Beteiligung daran.

    awm/mt

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    Tags:
    Straße von Hormus, Konflikt, EU, Persischer Golf, Tanker, Öltanker, USA, Iran