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    US-Dollar und Yuan (Symbolbild)

    China antwortet auf US-Vorwürfe wegen „Währungsmanipulation“

    © REUTERS / Jason Lee
    Politik
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    Die Vorwürfe der USA, China manipuliere die eigene Währung, erschüttern laut der chinesischen Notenbank den Finanzmarkt. Die Bank warnt in einer Erklärung davor und betont, dass damit verhindert wird, dass sich die Weltwirtschaft erholen kann.

    Die Notenbank Chinas hat sich am Dienstag zu den US-Vorwürfen wegen angeblicher chinesischer Währungsmanipulation geäußert. Sie erklärte: „Das wird nicht nur die internationale Finanzordnung ernsthaft untergraben und den Finanzmarkt erschüttern, sondern auch enorme Hindernisse für die Erholung des internationalen Handels und der Weltwirtschaft schaffen.“

    Am 1. August hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, ab September chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden Dollar (270 Milliarden Euro) mit einem neuen Strafzoll von 10 Prozent belegen zu wollen. Als Reaktion wertete die Notenbank von China am Montag die Währung des Landes, den Yuan, ab. Dieser sank in Folge dessen auf den tiefsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit Dezember letzten Jahres ab.

    Daraufhin nahm das US-Finanzministerium China in die Liste der Länder auf, die angeblich den Wert der eigenen  Währung manipulieren. Zudem hieß es, dass sich die US-Regierung an den Internationalen Währungsfonds (IWF) wende, um gemeinsam gegen angeblichen unlauteren Wettbewerb seitens Chinas vorzugehen.  

    Chinas Notenbankchef Yi Gang hatte  kürzlich dazu erklärt, China werde den Yuan-Wechselkurs nicht zu einem Instrument machen, um auf den Handelskonflikt mit den USA zu reagieren. Die jüngste Volatilität der chinesischen Währung sei auf externe Unsicherheiten zurückzuführen.

    pd/tg/sna

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    Tags:
    Yuan, Donald Trump, USA, China