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10:16 23 Oktober 2019
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    Damaskus, Syrien (Archiv)

    Damaskus stellt sich klar gegen Sicherheitszone im Norden des Landes

    © AP Photo / Hassan Ammar
    Politik
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    Die Regierung in Damaskus hat die von der Türkei und den USA vereinbarte Einrichtung einer Sicherheitszone in Nordsyrien kategorisch abgelehnt. Wie es am Donnerstag vom syrischen Außenministerium hieß, verstößt die Einigung gegen die Souveränität und Einheit der Arabischen Republik.

    Die türkischen und die US-Militärs haben nach dreitägigen Verhandlungen den Aufbau einer 30 bis 40 Kilometer breiten Sicherheitszone im Norden Syriens vereinbart, die laut der Nachrichtenagentur Anadolu von den beiden Parteien kontrolliert werden soll. Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums ist auch ein Zentrum für gemeinsame Einsätze in Planung.

    Türkei und USA einig in ihrer „Aggression”

    Das syrische Außenministerium bezeichnete die am Vortag erzielte Einigung als „einen klaren Angriff auf die Souveränität Syriens und seine territoriale Einheit sowie als einen schweren Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts und der UN-Charta“.

    Die Vereinbarung bringe „die Kooperation Ankaras mit Washington bei der Aggression gegen Syrien“ ans Licht. Sie sei vorteilhaft für die „israelischen Besatzer“ und befriedige auch den „expansionistischen Appetit“ der Türkei.

    Anschießend rief Syrien die Uno sowie die internationale Gemeinschaft zur Verurteilung dieser „Aggression“ auf.

    jeg/ae/sna

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    Tags:
    Vereinbarung, Sicherheitszonen, Nordsyrien, Türkei, USA