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    Der ehemalige Präsident Kirgisiens Almasbek Atambajew vor seiner Reisdenz (Archivbild)

    Spezialeinheiten stürmten sein Haus: Kirgistans Ex-Präsident Atambajew stellt sich

    © AFP 2019 / VYACHESLAV OSELEDKO
    Politik
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    Der ehemalige kirgisische Präsident Almasbek Atambajew hat sich nach einem Sondereinsatz der Spezialeinheiten ergeben.

    Der ehemalige Staatschef Kirgistans ergab sich nach langen Unterhandlungen. Atambajew wurde zusammen mit seinen Beratern Farid Nijasow und Kundus Scholdubajewa in Richtung der Hauptstadt des Landes, Bischkek, gefahren.

    Anhänger des Ex-Präsidenten wollten das Auto mit dem Politiker nicht durchlassen, so das Portal 24.kg am Donnerstag. Schüsse seien gefallen.

    Atambajew wurde in die Ermittlungs-Hauptverwaltung des staatlichen Komitees für die nationale Sicherheit Kirgistans gebracht.

    Einsatz in Koj Tasch

    Am Mittwochabend hatten Sonderdienste einen Einsatz zur Festnahme von Atambajew in seiner Residenz im Dorf Koj Tasch, das 20 Kilometer von der Hauptstadt entfernt ist, durchgeführt.

    Bei der Operation kam es zu Zusammenstößen zwischen Atambajews Anhängern und Kämpfern der Sondereinsatzkräfte. Es wurde von beiden Seiten geschossen.

    Am Donnerstag kam es erneut zu Auseinandersetzungen. Die Zahl der Verletzten stieg auf 85, berichtet Sputnik Kirgistan. Ein Beamter der Sondereinsatzkräfte kam ums Leben.

    Korruptionsvorwürfe gegen Atambajew

    Das kirgisische Parlament hatte Atambajew am 20. Juni die Immunität entzogen und eine Liste der gegen ihn erhobenen Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft übergeben. Daraus folgt, dass der Ex-Präsident der Teilnahme an einem korrupten Geschäft zur Modernisierung des Wärmekraftwerkes Bischkek, der Freilassung des Kriminellen-Chefs Asis Batukajew, der Abwicklung unlauterer Terraingeschäfte und sonstiger Taten verdächtigt wird. Im Falle eines Schuldspruchs droht Atambajew lebenslange Haft.

    Atambajew hatte von 2011 bis 2017 das Präsidentenamt innegehabt.

    mo/mt/sna

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    Tags:
    Kirgistan