06:04 05 April 2020
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    Der Berater der amerikanischen Botschaft Tim Richardson ist am Freitag ins russische Außenministerium einbestellt worden. Ihm wurden Darlegungen zu einer Publikation über eine nicht genehmigte Protestaktion in Moskau gemacht.

    Auf der offiziellen Webseite des russischen Außenministeriums heißt es, dass Richardson Darlegungen zu der Veröffentlichung der Informationen über eine nicht genehmigte Aktion in Moskau am 3. August gemacht wurden. Diese wurden im Twitter-Account der amerikanischen Behörde und auf der offiziellen Webseite der US-Botschaft veröffentlicht.

    Russlands Außenministerium betrachtet diese Publikation als „Agitation zugunsten der Teilnahme an der nicht genehmigten Aktion“ und einen „Versuch einer Eimischung in innere Angelegenheiten Russlands“.

    Zuvor hatte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mitgeteilt, dass die Route der von Behörden nicht genehmigten Kundgebung geradezu minutenweise beschrieben worden sei und die amerikanische Botschaft die Aktion tatkräftig kommentiert hätte. Darüber hinaus sagte sie damals, deutsche Journalisten hätten offen zur Teilnahme an der Aktion aufgerufen.

    Protestaktionen in Moskau

    In Moskau hatten am 14. Juli, 27. Juli und 3. August nicht genehmigte Demonstrationen stattgefunden. Insgesamt wurden laut Behörden etwa 1700 Menschen wegen Störung des öffentlichen Friedens festgenommen.  

    ak/ae/sna

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    Außenministerium, Protestaktion, Botschaft, Russland, USA