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    US-Soldaten bei einer Übung im persischen Golf (Archiv)

    Lage im Golf: Kein Telefonat mit Trump geplant – Teheran

    © REUTERS / U.S. Navy/Matthew Teutsch
    Politik
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    Laut Angaben des iranischen Außenamtes wird sich Teheran im Zusammenhang mit der kürzlichen Mitteilung des US-Außenministeriums bezüglich möglicher Verhandlungen zwischen den beiden Seiten nicht mit dem Weißen Haus in Verbindung setzen. Das geht aus einer Verlautbarung des iranischen Außenamtssprechers Abbas Mussawi am Sonntag hervor.

    Das US-Außenministerium ließ zuvor durch eine Sprecherin erklären, dass, falls die Führung in Teheran Verhandlungen mit Washington führen möchte, die iranischen Verantwortlichen sich mit Präsident Trump in Verbindung setzen sollten.

    Dies werde allerdings nicht passieren, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Mussawi: „Sie (die USA – Anm. d. Red.) erwarten das schon lange vom Iran, aber das Warten ist umsonst.“

    Mussawi zufolge wird der Iran keine Verhandlungen beginnen, solange die international geltenden Rechte und Normen nicht eingehalten werden und solange Washington Teheran durch „Wirtschaftsterrorismus“ unter Druck setzt.

    Die Spannungen zwischen den beiden Staaten hatten sich verstärkt, nachdem die USA 2018 einseitig aus dem internationalen Atomabkommen, dass eine iranische Atombombe verhindern soll, ausgestiegen waren und schwerwiegende Sanktionen gegen die Islamische Republik wieder in Kraft setzten.

    Darüber hinaus hat der „Tankerkonflikt“ im Persischen Golf die Spannungen zwischen dem Iran und den USA sowie diversen westlichen Staaten noch weiter erhöht.

    awm/sb

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    Tags:
    Tanker, Öltanker, Persischer Golf, Konflikt, USA, Iran