07:45 01 Dezember 2020
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    Der Iran kann jedes Schiff festsetzen, selbst wenn dieses von US-amerikanischen oder britischen Schiffen begleitet wird, sagte der Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Alireza Tangsiri, in einem Interview mit dem libanesischen Fernsehsender Al-Mayadeen.

    Seinen Worten zufolge war es ungerecht, einen britischen Tanker, der „das Völkerrecht verletzt hat“, freizulassen und zugleich den vor der Küste Gibraltars gestoppten iranischen Tanker weiter festzuhalten.

    Tangsiri betonte auch, die Revolutionsgarden würden die Verantwortung für die Sicherheit in der Straße von Hormus und im Persischen Golf tragen.

    Am 19. Juli hatten die iranischen Revolutionsgarden den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero” in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn später zum Hafen Bandar Abbas begleitet. Die 23 Besatzungsmitglieder, darunter drei Russen, halten sich derzeit an Bord des vor Anker liegenden Schiffes auf. Die Schiffsbesitzer sollen bis jetzt keinen Kontakt zur Besatzung herstellen können. Laut den iranischen Behörden sind die Besatzungsmitglieder des vor Anker liegenden Schiffes wohlauf.

    Der Vorfall mit der „Stena Impero“ war faktisch die Antwort der iranischen Behörden auf die Aufbringung des iranischen Öltankers „Grace 1“ vor dem britischen Gebiet Gibraltar am 4. Juli. Das Schiff stand im Verdacht, die EU-Sanktionen gegen Syrien verletzt zu haben. 

    ls/ip/mt

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    Tags:
    Iranische Revolutionsgarde, TV-Sender Al-Mayadeen, Syrien, Großbritannien, USA, Iran