18:24 25 November 2020
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    Der amerikanische Waffenhandel hat die Region des Persischen Golfs in ein „Pulverfass“ verwandelt, das in die Luft gehen kann. Dies erklärte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.

    „Voriges Jahr haben die USA an die Region Waffen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar verkauft. Einzelne Länder der Region, in denen weniger als ein Drittel unserer Bevölkerung lebt, investieren 87 Milliarden US-Dollar in Militärausgaben. Wollen wir einen Vergleich machen: Voriges Jahr hat der Iran 16 Milliarden US-Dollar für seine Streitkräfte ausgegeben, wobei es in der Armee knapp eine Million Menschen gibt“, wird Sarif von „Press TV“ zitiert.

    Ferner sagte der iranische Außenminister:

    „Wenn Sie von Bedrohungen sprechen, die aus der Region stammen, dann kommen diese Drohungen aus den USA und von ihren Verbündeten, die die Region mit Waffen bestücken, wobei sie diese (Region) zu einem Pulverfass machen, das in die Luft gehen kann.“

    Tweet von Pompeo

    Später twitterte der amerikanische Außenminister Pompeo wie folgt:

    „Die Uhr tickt. Die Zeit läuft bald ab, bevor das UN-Verbot für die Waffenlieferungen in den Iran (…) außer Kraft ist.“

    Die USA rufen ihm zufolge ihre Verbündeten und Partner dazu auf, den Druck auf das iranische Regime zu verstärken, bis es sein Destabilisierungsverhalten stoppt.

    ak/ip

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    Tags:
    Mike Pompeo, Mohammed Dschwad Sarif, Golfregion, USA, Iran