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    US-Personal des Militärflugplatzes Incirlik (Archivbild)

    Streit wegen S-400: Kein Einfluss auf US-Militärstützpunkt in Türkei

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    Die Diskrepanzen zwischen Washington und Ankara im Zusammenhang mit der Anschaffung der russischen Raketenabwehrsysteme S-400 durch die Türkei haben laut dem Pentagon zu keiner Einschränkung der US-Einsätze auf dem Militärstützpunkt Incirlik geführt.

    Wie der Oberbefehlshaber der US-Luftstreitkräfte in Europa und Afrika, General Jeffrey L. Harrigian, betonte, habe er „absolut keine Besorgnis“ in Bezug auf die Aktivitäten der US-Militärbasis.

    „Auf unserem Niveau, auf dem Niveau der Militärs, bleiben wir sehr nahe zu unseren türkischen Partnern, und ich sehe in der Zukunft keine Änderungen darin voraus“, zitieren Medien den General.

    Am 12. August war berichtet worden, dass weitere Komponenten für die S-400-Systeme im August und September in die Türkei geliefert werden sollen. Die Lieferungen der russischen Raketenabwehrkomplexe in die Türkei begannen am 12. Juli, die erste Etappe war am 25. Juli bereits abgeschlossen worden.

    Moskau und Ankara hatten den Vertrag über die Lieferungen von S-400 im Jahr 2017 abgeschlossen, wonach die USA gegen den Deal auftraten und Ankara mit Sanktionen wegen der Anschaffung der russischen Waffen drohten.

    Allerdings hatte die türkische Seite nicht auf den Vertrag verzichtet.

    ek/mt

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    Diskrepanzen, Deal, S-400, Incirlik, US-Militärstützpunkt, Türkei, USA