05:23 14 November 2019
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    Nato-Hauptquartier in Brüssel

    Vorfall über Ostsee: Warum kam F-18 dem russischen Regierungsjet so nah? Nato rechtfertigt sich

    © AP Photo / Virginia Mayo
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    Die Nato hat den Vorfall mit der Teilnahme ihres Kampfjets F-18 kommentiert, der sich über der Ostsee dem Flugzeug des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu angenähert hatte.

    Demnach bestand das Ziel der Annäherung darin, die russische Maschine zu identifizieren.    

    Die Nato bestätigt zwar die Annäherung ihres Kampfjets an ein russisches Flugzeug am Himmel über der Ostsee, besitzt aber keine Informationen, wer sich an Bord dieser Maschine befunden hatte.

    „Ein russisches Flugzeug, begleitet von mindestens einem russischen Jagdflugzeug, wurde zuvor am Dienstag über der Ostsee verfolgt“, sagte ein Nato-Beamter gegenüber der Agentur RIA Novosti.

    Ihm zufolge wurden Jagdflugzeuge der NATO-Luftpatrouille über der Ostsee geschickt, um „ein Flugzeug, das sich dem Luftraum der Verbündeten angenähert hatte, zu identifizieren“.   

    „Sobald das Flugzeug identifiziert worden war, kehrten die NATO-Kampfjets an ihren Stützpunkt zurück“, sagte der Beamte. 

    Vorfall über der Ostsee 

    Zuvor am Dienstag hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass ein  Nato-Jagdflugzeug vom Typ F-18 versucht habe, sich dem Flugzeug des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu über den neutralen Gewässern der Ostsee anzunähern. Die Nato-Maschine sei jedoch von russischen Su-27-Kampfjets verjagt worden.

    ns/mt

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    Tags:
    Annäherung, Su-27, Sergej Schoigu, Ostsee, F-18, NATO, Russland