11:50 25 Februar 2020
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    Weißrusslands Verteidigungsministerium zeigt sich besorgt über den Offensivcharakter der Nato-Übungen. Dies erklärte der Generalstabschef und erste Vizeverteidigungsminister des Landes, Oleg Belokonjew.

    „Die Analyse und der Inhalt von besonders großen Übungen, wie ,Anakonda-2018ʻ und ,Dragon-2019ʻ, sprechen leider für eine weitere Nato-Ausarbeitung von Varianten der Gewaltreaktion auf Krisen und Konflikte, die im postsowjetischen Raum geschehen können“, sagte er. Er betonte dabei, dass bei der Vorbereitung der Hauptmaßnahmen eine Akzentverschiebung von Verteidigungs- und Sonder- zu Verteidigungs- und Offensivhandlungen zu sehen ist.

    „Dies muss uns Sorgen machen“, präzisierte der Politiker.

    Laut seinen Aussagen werden bei solchen Maßnahmen Fragen behandelt, die den Truppeneinsatz nahe der Grenzen Weißrusslands und Russlands betreffen.

    „Und der Inhalt einiger Aufgaben, die bei diesen (Maßnahmen) gelöst werden, ist eben die Durchführung von Offensivhandlungen“, sagte er.

    ak/sb/sna

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    Tags:
    NATO, Militärübungen, Russland, Weißrussland