04:49 29 März 2020
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    Das Empfangsterminal für den Unterwasserteil der Pipeline Turkish Stream ist zu 95 Prozent fertig. Das folgt aus einer Mitteilung der Projektgesellschaft South Stream Transport B.V., die für den Bau des Unterwasserteils der Pipeline zuständig ist.

    Wie es heißt, werde das Terminal unweit des Dorfes Kıyıköy in der westtürkischen Region Thrakien errichtet. Alle Bauarbeiten erfolgten termingerecht. Bis Ende 2019 soll das erste Gas durch die Pipeline fließen.

    Die South Stream Transport B.V. ist eine 100-prozentige Gazprom-Tochter.

    Turkish Stream

    Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchsatzkapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 Kilometer lang sein.

    Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien.

    Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang sollte laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.

    Indes ist der Endpunkt der Pipeline noch nicht festgelegt. Wie der russische Präsident Wladimir Putin zuvor bei einer Pressekonferenz mit seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic sagte, sei Moskau bereit, die Gaspipeline Turkish Stream nach Europa zu verlängern.

    ns /mt

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    Tags:
    Dänemark, Pipeline-Projekt Nord Stream 2, Nord Stream 2 AG, Nord Stream 2, Nord Stream 2, Nord Stream, Aleksandar Vučić, Gazprom, South Stream Transport B.V., Bau, Turkish Stream, Wladimir Putin, Europa, Türkei, Russland