20:01 14 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Ungeregelten Brexit verhindern, „Open Arms“ fährt nach Italien, Höhere Bußgelder

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    Politik
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    Corbyn will ungeregelten Brexit verhindern; „Open Arms“ darf in italienische Gewässer einfahren; Bewaffneter gibt auf; Höhere Bußgelder geplant; Linke-Chef will 1. Klasse im Regionalexpress abschaffen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Corbyn will ungeregelten Brexit verhindern

    In Großbritannien hat Labour-Chef Jeremy Corbyn eine Übergangsregierung unter seiner Führung vorgeschlagen. Er will damit einen ungeregelten Austritt aus der Europäischen Union verhindern. In einem Brief an die anderen Oppositionsparteien spricht Corbyn sich für einen Misstrauensantrag gegen die Regierung von Premierminister Boris Johnson aus. Anschließend wolle er die EU um eine Verschiebung des Austritts bitten und Neuwahlen herbeiführen.

    „Open Arms“ darf in italienische Gewässer einfahren

    Ein italienisches Verwaltungsgericht hat dem Rettungsschiff „Open Arms“ wegen einer festgestellten Notlage erlaubt, in die Gewässer Italiens einzufahren. Das Gericht in Rom habe einen entsprechenden Antrag bewilligt, damit den geretteten Personen umgehend Hilfe geleistet werden könne, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Das Innenministerium kündigte an, die Entscheidung anzufechten. Das Schiff einer spanischen Organisation hatte im Mittelmeer vor fast zwei Wochen 121 Menschen und am Samstag weitere 39 aufgenommen.

    Bewaffneter gibt auf

    Nach stundenlanger Belagerung durch ein starkes Polizeiaufgebot und einem steten Schusswechsel hat ein Bewaffneter in der US-Ostküstenstadt Philadelphia in der Nacht aufgegeben. Der Mann hatte bei einer Polizeiaktion am Mittwoch das Feuer auf die Beamten eröffnet und dabei sechs Polizisten verletzt. Weitere drei Beamte verletzten sich, als sie vor dem Kugelhagel in Deckung gingen. Der polizeibekannte Mann verschanzte sich daraufhin in einem Haus und lieferte sich über Stunden hinweg einen Schusswechsel mit der Polizei

    Höhere Bußgelder geplant

    Das Bundesverkehrsministerium plant härtere Strafen für verschiedene Verkehrsdelikte. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll Parken in zweiter Reihe sowie auf Geh- und Radwegen künftig bis zu 100 Euro Strafe kosten. Bisher sind es bis zu 30 Euro. Fahrer, die keine Rettungsgasse bilden, sollen 320 Euro Bußgeld zahlen. Bus-Spuren in Städten sollen künftig auch von Autos mit mindestens drei Insassen genutzt werden dürfen. Zudem soll ein neues Verkehrsschild Autos das Überholen von Zweirädern verbieten.

    Linke-Chef will 1. Klasse im Regionalexpress abschaffen

    Linke-Bundesvorsitzender Bernd Riexinger fordert eine Abschaffung der 1. Klasse in Nahverkehrszügen. In Bussen komme man schon heute problemlos ohne Klassen aus. Die 1. Klasse im Nahverkehr gehöre abgeschafft, sagte Riexinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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