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23:42 19 September 2019
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    Bereiterstellung eines Eloka-Komplexes vom Typ Krassucha

    F-22 und F-35 fliegen ins Blinde: Russische EloKa-Systeme verwirren israelische Stealth-Jets

    © Sputnik / Pawel Lissizyn
    Politik
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    An der syrisch-israelischen Grenze sind seit kurzem russische elektronische Kampfführungsmittel (EloKa) im Einsatz, die GPS-Signale dämpfen. Die Systeme könnte eine direkte Antwort auf die Stealth-Jagdflugzeuge F-22 und F-35 sein.

    Wie die US-Zeitung „The National Interest“ (NI) schreibt, werden Flüge der israelischen Luftwaffe, darunter von modernen Jagdflugzeugen der fünften Generation F-35, dadurch stark gestört. Die Störungen, die auf die nautischen Systeme der F-35-Jets einwirken würden, stammten von der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim, heißt es.

    Wie das Blatt vermutet, sind die russischen EloKa-Systeme zum Einsatz gekommen, als die US-Luftstreitkräfte Stealth-Jagdflugzeuge F-22 und F-35 in Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten stationiert hatten. Laut der Zeitung will Russland damit die USA daran hindern, ihre Fliegerkräfte für einen möglichen Angriff auf Teheran aufzustocken.

    Nach Auffassung der NI seien die israelischen Fliegerkräfte einfach zur Geisel bei der Konfrontation von zwei Großmächten geworden.

    Russland versäume nicht die Gelegenheit, an israelischen Flugzeugen aus US-Produktion zu üben, so das Blatt.

    Die Amerikaner müssen dabei zugeben, dass die russischen Dämpfmittel auch dazu dienen, die russischen Stützpunkte in Syrien gegen Drohnenangriffe zu schützen.

    „Moskau ist bemüht, sowohl westliche Flugzeuge, darunter hochmoderne Tarnkappen-Jets F-22 und F-35, als auch von Terroristen selbstgebastelte Drohnen zu behindern“, schreibt das Blatt.

    Wie der russische Militärexperte Alexej Leonkow gegenüber dem Portal rg.ru sagte, sind nach seinen Angaben in den russischen Militärstützpunkten Hmeimim und Tartus in Syrien seit 2015 mehrere elektronische Kampfführungs-Systeme, darunter auch „Krassucha“ und „Moskwa-1“, stationiert. Sie dienten dazu, die russische Gruppierung gegen Aufklärungsflugzeuge zu schützen und Luftangriffe abzuwehren.

    Das System „Krassucha“ hat eine Reichweite von 300 Kilometern und kann in jeder beliebigen Richtung wirken. Die Anlage analysiert das jeweilige Signal und übt einen entsprechenden Störeinfluss auf den Gegner aus.

    ls/mt/ni

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    Tags:
    TF-X, F-35, F-16, F-22, Su-57, Su-22, The National Interest“ (NI), US-Luftstreitkräfte, USA, Russland, Israel, Syrien