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    Fla-System vom Typ Ossa (Archivbild)

    Sowjetische Luftabwehrsysteme auf Alaska gesichtet

    © Sputnik / Iwan Rudnew
    Politik
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    Sowjetische mobile Luftabwehrkomplexe „Ossa“ und „Strela-10“ sind bei der jüngsten NATO-Übung Red Flag auf Alaska als Systeme des „Gegners“ zum Einsatz gekommen. Das berichtet die russische Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" am Donnerstag.

    Bei dem Manöver übten die Luftwaffe der US-Marine sowie die Fliegerkräfte Australiens, Großbritanniens und Kanadas die Abwendung von Kriegsbedrohungen. „Mit sowjetischen Systemen werden diverse Bedrohungen für Flugzeuge und Hubschrauber simuliert“, schreibt das Portal defence-blog.com.

    ​„Die Präsenz (dieser Systeme) ist wichtig, weil damit eine reale Situation konstruiert und die Kampfbereitschaft der Piloten erhöht wird“, hieß es.

    Eigenschaften sowjetischer Raketenkomplexe

    Der Komplex „Ossa“ (NATO-Code: SA-8 Gecko) wurde 1971 in Dienst gestellt. Er ist für die Bekämpfung von Luftzielen in einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern bestimmt. Derzeit wird die Anlage durch modernere Systeme wie „Tor“, „Panzyr“ oder „Werba“ ersetzt.

    Der 1976 in Dienst gestellte Komplex „Strela-10“ (NATO-Code: Sa-13 Gopher) ist für die Zerstörung tieffliegender Ziele geeignet. Die moderne Version der Anlage ist mit selbstlenkenden Raketen ausgestattet. Die Reichweite beträgt bis zu fünf Kilometern.

    Gut bewährte alte Technik

    Zuletzt hatten sich die beiden Komplexe ungeachtet ihres hohen Alters in Syrien gut bewährt. Bei einem Raketenangriff der NATO auf das Bürgerkriegsland wurden fünf Marschflugkörper von „Ossa“-Raketen und drei von „Strela“ abgeschossen.

    am/

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    Tags:
    Einsatz, Luftabwehrsysteme, Sowjetunion, Übung, Alaska, NATO