08:19 09 Juli 2020
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    Nach Massakern von El Paso und Dayton mit Dutzenden Todesopfern setzt US-Präsident Donald Trump auf eine bessere Betreuung von psychisch Kranken. Dafür will er, statt den Zugang zu Waffen zu erschweren, mehr spezialisierte Einrichtungen im Land.

    „Ich möchte, dass sich die Leute an die Worte ‚psychische Erkrankung‘ erinnern. Diese Menschen sind geisteskrank, und niemand spricht darüber, aber das sind psychisch kranke Menschen“, sagte Trump am Donnerstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat New Hampshire.

    Trump sprach sich anschließend dafür aus, vermehrt Einrichtungen zur Unterbringung von psychisch Kranken einzurichten. „Wir können diese Menschen nicht auf der Straße lassen”, betonte er.

    Attentate in El Paso und Dayton

    Am 3. August hatte ein 21-Jähriger in einem Supermarkt in der Stadt El Paso (Texas) an der mexikanischen Grenze 22 Menschen erschossen und 24 verletzt. Unter den Todesopfern waren acht Mexikaner und ein deutscher Staatsbürger. Der Täter konnte festgenommen werden. Nur wenige Stunden nach dem Attentat kam es zu einer Schießerei vor einer Bar in Dayton (Ohio). Neun Menschen wurden dabei getötet.

    jeg/sb/sna

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    Tags:
    Massaker, Waffengewalt, Donald Trump, USA