11:50 24 Januar 2020
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    Grönland ist für Business offen, steht aber nicht zum Verkauf. Das geht aus einer Erklärung des grönländischen Außenamtes hervor, die am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht wurde.

    „Grönland ist reich an Ressourcen wie Mineralen, klarem Wasser und Eis, Fischen und anderen Meeresprodukten sowie an erneuerbaren Energien.“ Grönland habe großes Potenzial für die Förderung des Tourismus“, hieß es.

    ​Zuvor hatte das Wall Street Journal unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus berichtet, dass sich US-Präsident Donald Trump  mit der Idee trägt, die von Dänemark verwaltete Insel zu kaufen. Der frühere US-Präsident Harry Truman hatte bereits 1946 versucht, die Insel für 100 Millionen Dollar zu erwerben. Kopenhagen lehnte das Angebot aber ab.

    Den Wert der weltgrößten Insel Grönland schätzte Prof. Konstantin Ordow von der Plechanow-Wirtschaftsuniversität auf rund zehn Billionen US-Dollar. Das wären mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA, sagte der Wissenschaftler der Agentur Sputnik. Dabei ging er von einem Preis von fünf Millionen US-Dollar pro Quadratkilometer bei deutlich kleineren Inseln aus.

    Nach Angaben seines Universitätskollegen Alexander Timofejew verfügt Grönland über gewaltige Bodenschätze, darunter Gold, Platin, Uran, Seltene Erden und Erdöl.

    am/

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    Tags:
    Bodenschätze, Tourismus, Ablehnung, Kaufpläne, Donald Trump, USA, Grönland