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    Petro Poroschenko, Ex-Präsident der Ukraine (Archiv)

    US-Milliardär legt Poroschenko Unterschlagung von IWF-Kredit zur Last

    © Sputnik / Pressedienst des Präsidenten der Ukraine
    Politik
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    Der ukrainische Ex-Präsident Petro Poroschenko hat während seiner Amtszeit mindestens acht Milliarden US-Dollar aus dem Land gebracht. Das behauptete der US-amerikanische Milliardär ukrainischer Abstammung Sam Kislin in einem Interview für das Portal strana.ua.

    „Poroschenko und Generalstaatsanwalt Juri Luzenko sind korrupt. Sie haben für ihre eigene Tasche gearbeitet und enormes Geld unterschlagen.“

    Der Geschäftsmann teilte mit, dass in den USA einige Strafverfahren gegen Poroschenko eingeleitet worden seien. Eines davon betreffe die Unterschlagung und den Transfer von etwa einer Milliarde US-Dollar – einer Tranche eines vom Internationalen Währungsfonds (IWF) an Kiew gewährten Kredits.

    Sam Kislin

    Poroschenko ließ Kislin zur Persona non grata in der Ukraine erklären, nachdem dieser Korruptionsschemata des Präsidenten publik gemacht hatte. In der laufenden Woche traf Kislin in Kiew ein, um „mit der neuen Landesführung zusammenzukommen“.

    Zuvor hatte das staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine elf Verfahren gegen Poroschenko angestrengt. In drei davon hat der ehemalige Präsident den Status eines Zeugen. Ex-Generalstaatsanwalt Luzenko zufolge gilt Poroschenko in allen gegen ihn laufenden Ermittlungen als Zeuge.

    am/ae

     

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    Tags:
    Internationaler Währungsfonds (IWF), Vorwurf, Korruption, Petro Poroschenko, Sam Kislin