07:36 08 Juli 2020
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    Bundesinnenminister Horst Seehofer will jenen Asylbewerbern aus Syrien, die regelmäßig aus privaten Gründen in ihre Heimat reisen, den Flüchtlingsstatus entziehen.

    „Wer als syrischer Flüchtling regelmäßig in Syrien Urlaub macht, der kann sich ja nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden“, sagte der CSU-Politiker gegenüber der „Bild am Sonntag”. Sollte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Besuche in das Herkunftsland entdecken, so Seehofer, werde dann ein Widerruf des Flüchtlingsstatus geprüft.

    Rückführungen möglich

    Die Entwicklung in Syrien werde intensiv verfolgt. Wenn es die Lage erlaube, werde man Rückführungen durchführen, erklärte der Minister.

    Seehofer hatte im Mai versichert, dass Asylbewerber aus Syrien vorerst nicht befürchten müssen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ihre Asylanträge anders bewertet als bisher.

    jeg/ae/dpa

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    Tags:
    Abschiebung, Syrien, Flüchtlinge, Horst Seehofer