00:00 08 August 2020
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    Russische Kurz- und Mittelstreckenraketen werden in jenen Regionen der Welt stationiert, wo auch die USA ähnliche Waffen haben werden. Das sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag auf einer Pressekonferenz in Fort Brégançon vor dem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron.

    „Die Regionen der Welt werden frei von unseren Raketen sein, solange es dort auch keine US-amerikanischen Waffen dieses Typs gibt“, wurde Putin von russischen Medien zitiert.

    „Ich habe bereits mehrmals darüber informiert, bin aber bereit, das in Frankreich zu wiederholen: Wir übernehmen eine einseitige Verpflichtung.“ Aber Russland werde ebenfalls Kurz- und Mittelstreckenraketen bauen, falls die USA damit beginnen.

    Verhandlungen angeboten

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu an Moskaus Vorschlag an Washington erinnert, diese Frage am Verhandlungstisch zu diskutieren. Die ersten Vorschläge dieser Art habe Russland unterbreitet, nachdem die USA den Ausstieg aus dem INF-Vertrag zum Verbot bodengestützter Kurz- und Mittelstreckenraketen angekündigt hätten, sagte Schoigu.

    „Die USA drücken sich vor Verhandlungen. Aber irgendwann sollte man doch aufhören, sich zu verstellen, und unumwunden sagen: Wir würden nicht mehr darüber sprechen, wir würden Raketen in Asien und in anderen Regionen stationieren“, kritisierte der russische Minister.

    am/ae

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    Tags:
    Frankreich, Russland, Voraussetzung, Stationierung, Raketen, Sergej Schoigu, Wladimir Putin