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    Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Amtseinführung als Bundesverteidigungsministerin

    Kramp-Karrenbauer setzt Reise im Irak fort

    © REUTERS / HANNIBAL HANSCHKE
    Politik
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    Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre erste Einsatzreise zu deutschen Soldaten im Irak fortgesetzt. Nach ihrem Besuch in Jordanien landete die CDU-Politikerin am späten Montagabend in der irakischen Hauptstadt Bagdad.

    Kramp-Karrenbauer macht sich mit der Reise auch für eine Verlängerung des Anti-IS*-Einsatzes der Bundeswehr stark.

    Deutsche Soldaten unterstützen von Jordanien aus den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat”* in Syrien und dem Irak und beteiligen sich im Irak selbst an der Ausbildung von Militär und Sicherheitskräften. Kramp-Karrenbauer hatte betont, dass die Anti-IS-Mission der Bundeswehr immer noch als „absolut notwendig” angesehen werde.

    Das Mandat für den Einsatz läuft bis zum 31. Oktober. In der großen Koalition gibt es aber noch keine Einigkeit über die Fortsetzung. Mit der letzten Verlängerung des Mandats war beschlossen worden, die Bereitstellung von Tornado-Kampfflugzeugen für Aufklärungsflüge sowie die Luftbetankung von Maschinen der internationalen Anti-IS-Koalition zum 31. Oktober 2019 zu beenden. Aus der SPD wird darauf gepocht.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    ai/dpa

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    Tags:
    IS, Annegret Kramp-Karrenbauer, Irak