16:33 18 Januar 2020
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    Laut Mohammed Dschawad Sarif, dem iranischen Außenminister, lehnt Teheran die Revision des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA), also des im Jahr 2015 vereinbarten Atomabkommens, ab.

    „Unsere Position ist ganz eindeutig: Wir glauben, dass wiederholte Verhandlungen über den JCPOA nicht stattfinden können“, sagte Sarif. Sein Kommentar wurde nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vom iranischen Außenministerium veröffentlicht.

    Zudem bezeichnete der iranische Außenminister die Gespräche mit Macron als konstruktiv und stellte dabei fest, dass die Parteien bei dem Treffen Vorschläge ausgetauscht hätten, wie die vollständige Umsetzung des Atomabkommens sichergestellt werden könne.

    Die 5+1 Staaten (UN-Vetostaaten und Deutschland) und der Iran hatten im Juli 2015 ein Abkommen erzielt. Der Iran verpflichtete sich, wesentliche Teile seines Atomprogramms zu beschränken. Im Gegenzug wurden Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen den Iran aufgehoben.

    pd/mt/sna

     
     

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    Tags:
    Atomdeal, Iran, Mohammed Dschwad Sarif, Emmanuel Macron