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    Flaggen der G7 und der EU

    Deutschland schneidet bei Erfüllung der G7-Beschlüsse schlecht ab

    © AFP 2019 / DAMIEN MEYER
    Politik
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    Deutschland hat schlechte Noten für die Erfüllung seiner Zusagen auf dem G7-Gipfel vor einem Jahr im kanadischen Charlevoix bekommen, wie die G7-Forschungsgruppe der Universität Toronto auf dem derzeitigen Gipfel im französischen Biarritz mitteilte.

    Unter den Mitgliedern der Gruppe der sieben großen Industrieländer (G7) und der Europäischen Union kam Deutschland mit einer Quote von 75 Prozent nur auf Platz Sechs.

    Spitzenreiter war die EU mit 95 Prozent, gefolgt von Großbritannien (93 Prozent), Kanada (90 Prozent), Japan (84 Prozent) und Frankreich (83 Prozent). Deutschland lag auch deutlich unter dem Durchschnitt von 83 Prozent. Nur die USA (74 Prozent) und Schlusslicht Italien (70 Prozent) schlossen schlechter ab.

    Gemessen wurden 20 ausgesuchte Versprechen wie etwa zu Umwelt, Gesundheit, demokratischer Transparenz, Klimawandel, Gleichberechtigung, Energiesicherheit und Entwicklungsfinanzierung.

    Deutschland schnitt unter anderem schlecht in der Durchsichtigkeit von Wahlkampffinanzierung und politischer Werbung, im Umgang mit sexueller Gewalt im digitalen Umfeld, der Aufmerksamkeit für psychische Gesundheit, der Bereitstellung von Erdbeobachtungstechnologie für arme Regionen und beim Kampf gegen Plastik und Müll in den Meeren ab, so der 678 Seiten lange Bericht.

    Zwar hatte US-Präsident Donald Trump unmittelbar nach dem Gipfel in Charlevoix seine Zusage zu dem Kommuniqué widerrufen und damit einen Eklat ausgelöst, doch haben die USA dennoch einen Großteil der Verpflichtungen umgesetzt, berichteten die Forscher.

    msch/dpa

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    Tags:
    Gleichberechtigung, Umwelt, Gesundheit, Entwicklung, Transparenz, Demokratie, Ranking, Verpflichtungen, Deutschland, G7