23:17 16 Februar 2020
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    In Abchasien haben am Sonntag Präsidentschaftswahlen stattgefunden. Internationale Beobachter aus Deutschland und Österreich bezeichneten die Wahlen als demokratisch.

    Vertreter des Innenministerium und der Staatsanwaltschaft von Abchasien sagten am Sonntag bei einem Briefing, dass bei den Wahlen Verstöße weder gegen Wahlregeln noch gegen die öffentliche Ordnung gemeldet worden seien.

    Russischer Minenräumer (Archivbild)
    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
    Der deutsche Bundestagsabgeordnete Stefan Keuter (AfD), das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Gunnar Lindemann (AfD) und Patrick Poppel vom österreichischen Suworow-Institut waren in Abchasien als Wahlbeobachter tätig.

    Keuter beschrieb die Stimmung in den von ihm besuchten Wahlkreisen als ruhig und wohlwollend. Dort haben demokratische Wahlen stattgefunden. Es habe keinen Druck gegeben und seien keine wesentlichen Fehler entdeckt worden.

    Aus der Sicht Lindemanns entsprachen die Wahlen den europäischen Normen. Die Beobachter hätten selbst entscheiden können, welche Orte sie besuchen wollten, was sehr wichtig gewesen sei.

    Die abchasischen Wahlberechtigten konnten über neun Kandidaten entscheiden. Zu ihnen gehört der Amtsinhaber, Raul Chadschimba, der Vorsitzende der oppositionellen Partei „Amzachara“, Alchas Kwizinia, und der ehemalige Chef des Sicherheitsdienstes Astamur Tarba. Die Wahlbeteiligung lag bei 50 Prozent.

    mo/gs/sna

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