08:03 03 Dezember 2020
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    Am Montag um 6 Uhr MESZ ist das zweite Sanktionspaket in Kraft getreten, das die USA wegen der Ereignisse im britischen Salisbury gegen Russland verhängt haben.

    Moskau habe angeblich keine Garantien für die Nichtanwendung von chemischen und biologischen Waffen bereitgestellt, und dies habe Anlass zur Einführung neuer Einschränkungsmaßnahmen gegeben, hieß es aus Washington.

    Die neuen Strafmaßnahmen betreffen die Staatsverschuldung. Außerdem werden die Vereinigten Staaten die Bereitstellung und Verlängerung von Krediten durch die größten Finanzorganisationen wie die Weltbank oder den Internationale Währungsfonds (IWF) an Russland verhindern.

    Zudem dürfen die US-Banken die russischen Staatsschulden nicht mehr erwerben. Die russische Regierung darf ihrerseits Währungsdarlehen in den US-Banken nicht bekommen.

    Die Exporte von Dual-Use-Gütern, die zur Entwicklung chemischer und biologischer Waffen verwendet werden könnten, werden eingeschränkt.

    Allerdings sah die US-Regierung von deutlich schärferen Strafmaßnahmen wie die Herabstufung diplomatischer Beziehungen, einem Flugverbot für staatliche Fluggesellschaften und der Unterbindung russischer Importe einschließlich Öllieferungen ab.

    Außerdem werden die Anleihen der staatlichen Unternehmen von den neuen Sanktionen nicht betroffen, obwohl sie bereits mit anderen Strafmaßnahmen belegt worden sind.

    Das erste Sanktionspaket, das die Vereinigten Staaten gegen Russland wegen der angeblichen Verwicklung in den Fall Skripal verhängt hatten, war am 27. August in Kraft getreten.

    asch/ae/sna

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    Tags:
    Strafmaßnahmen, Fall Skripal, Julia Skripal, Sergej Skripal, US-Sanktionen, Sanktionen, USA, Russland