12:54 18 November 2019
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    „Selbstisolation Russlands?“ – Botschaft kontert Vorwürfe von US-Senatoren

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    Politik
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    Die russische Botschaft in den USA hat US-amerikanischen Kongressmitgliedern geraten, interparlamentarische Verbindungen zu ihren russischen und anderweitigen Kollegen herzustellen.

    Zuvor hatten die US-Senatoren Rhone Johnson und Chris Murphy beklagt, dass ihnen die Einreise nach Russland verweigert worden sei. Laut Murphy „setzen die russischen Behörden fort, ihr eigenes Land zu isolieren“.

    Die russische Botschaft schlug den Senatoren vor, ihre Kollegen aus dem russischen Föderationsrat (Oberhaus) im Kapitol zu empfangen.

    „Was die unglückliche Aussage betrifft, Russland isoliere sich selbst (…), so wäre die angemessenste Antwort darauf auf der Karte zu finden, die die Mitglieder der Interparlamentarischen Union zeigt – des ältesten Gesetzgeberforums, das heute Vertreter von mindestens 179 Ländern vereint“, schrieb die diplomatische Vertretung auf ihrer Twitterseite.

    Die Mitteilung ist mit einer Weltkarte versehen, auf der fast alle Länder außer den USA und einigen kleineren Staaten als Mitglieder dieser Union dargestellt sind. „Amerikanische Exklusivität oder Selbstisolation?“, lautet die Unterschrift.

    Johnson und Murphy hatten nach eigenen Worten geplant, als Mitglieder einer Kongressdelegation nach Russland einzureisen, hätten jedoch keine Einreisegenehmigungen erhalten. Wie aus der russischen Botschaft in den USA verlautete, hätten die beiden keine Visumsanträge eingereicht. Aus dem russischen Außenministerium hieß es, dass Senator Johnson auf der Sperrliste stehe und im Bilde darüber sei und die Äußerung über eine Visumverweigerung eine Manipulation sei.

    ls/tm

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    Tags:
    Föderationsrat, US-Kongress, Chris Murphy, USA, Russland