16:14 17 Februar 2020
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    Die Staatsführung Armeniens wird laut dem Außenminister des Landes, Zohrab Mnatsakanyan, trotz der Einladung nicht an den Gedenkveranstaltungen teilnehmen, die Polen am 1. September anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges abhalten will.

    „Dies ist eine Grundsatzfrage. Wir vertreten ein Land, das in direktem Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg stand. Unsere Großväter haben in der Sowjetarmee gegen den Nazismus gekämpft“, sagte Mnatsakanyan am Donnerstag gegenüber Journalisten.

    Ihm zufolge hat Armenien „einen sensiblen Ansatz bezüglich der Art und Weise, wie solche Veranstaltungen auf verschiedenen Plattformen organisiert werden“.

    Die russische Delegation hat keine Einladung zu den Feierlichkeiten in Polen erhalten. Im Kreml wurde diese Tatsache negativ wahrgenommen. Warschau ignoriere die historische Logik, so der Standpunkt des russischen Außenministeriums.

    Zuvor hatte das Außenministerium Weißrusslands mitgeteilt, dass der Präsident des Landes, Alexander Lukaschenko, am 1. September nicht an der Zeremonie in Polen teilnehmen werde. Als Grund dafür gab das Außenministerium an, dass nicht alle Republiken, die Teil der UdSSR waren, zu Gedenkveranstaltungen in Warschau eingeladen wurden.

    pd/sb

     

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    Eriwan, Zweiter Weltkrieg, Veranstaltung, Polen, Jerewan