13:49 07 August 2020
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    Die Türkei und Russland führen laut den Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegenüber Journalisten Gespräche über Lieferungen von russischen Kampfjets des Typs Su-57.

    Kurz nach seinem Russland-Besuch äußerte sich Erdogan gegenüber Journalisten wie folgt: „Die Verhandlungen (über die Su-57 – Anm. d. Red.) werden geführt und fortgesetzt.“ Er betonte unter anderem, dass nach dem Besuch der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2019 „in Russland Vertreter unserer Ministerien“ geblieben seien, die dort tätig seien. „Wir werden agieren, wobei wir unsere Bedingungen für die Kreditgewährung und die gemeinsame Produktion auf den Verhandlungstisch legen“, wird der türkische Präsident von russischen Medien zitiert. Wenn die USA ihre Position (zu den Lieferungen der F-35-Maschinen) nicht ändern, „werden wir einen Ausweg aus dieser Situation suchen“.

    Am Dienstag hatten der türkische Staatschef, Recep Tayyip Erdogan, und sein russischer Amtskollege, Wladimir Putin, die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2019 besucht. Der Chef der russischen Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit (FSWTS), Dmitri Schugajew, erklärte später, dass Erdogan Interesse an russischen Maschinen der Typen Su-35, Su-57 und MiG-35 gezeigt habe. Und die Medien berichteten unter anderem, dass Erdogan nicht ausgeschlossen habe, anstelle der amerikanischen F-35 russische Maschinen zu kaufen.

    Rauswurf aus F-35-Programm

    Zuvor war berichtet worden, dass die USA ein Verbot für die Ausfuhr von F-35-Jets an die Türkei verhängt hätten, nachdem Ankara russische S-400-Luftabwehrsysteme gekauft hatte. Am Mittwoch hatte Pentagon-Chef Mark Esper erklärt, dass die USA die Möglichkeit der Türkei-Rückkehr ins F-35-Programm erwägen könnten.

    ak/ae/sna

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    Recep Tayyip Erdogan, Su-57, Lieferung, Türkei, Russland