12:51 21 Januar 2020
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    Washington hat den iranischen Öltanker „Adrian Darya-1“ und dessen Kapitän mit Sanktionen belegt, teilte das US-Finanzministerium in der Nacht zum Samstag mit.

    Damit könnte die US-Regierung in einem nächsten Schritt auch Strafmaßnahmen gegen Häfen oder Unternehmen verhängen, die sich auf Geschäfte mit dem Supertanker einlassen. Nach US-Angaben steht der Frachter im Dienst der Iranischen Revolutionsgarden, die von Washington als Terrororganisation eingestuft werden. Das Schiff ist seit Mitte August im Mittelmeer unterwegs und konnte – auch wegen des Drucks der US-Regierung – bislang noch keinen Hafen anlaufen.

    „Das sollte eine Lektion für jeden sein, der versucht ist dabei zu helfen, iranisches Öl an das mörderische Assad-Regime zu schicken”, schrieb der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, am Freitag auf Twitter zu den Sanktionen gegen das Schiff und Kapitän Akhilesh Kumar.

    Das Schiff war mehr als sechs Wochen lang in Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets an der Südspitze der iberischen Halbinsel gab den Tanker schließlich frei. Am Freitag schien er auf dem Weg zum türkischen Hafen von Iskenderun zu sein. Türkischen Medienberichten zufolge schien der Dampfer den Libanon anzusteuern.

    msch/ae/dpa

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    Tanker, Öltanker, US-Sanktionen, Sanktionen, John Bolton, Iran, USA