21:47 10 April 2020
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    Rund 13 Prozent der in China engagierten Unternehmen wollen dieses Land verlassen, wie US-Präsident Donald Trump am Samstag gegenüber Journalisten sagte.

    „Ich habe eben erst bei Nachrichtendiensten gelesen, dass 13 Prozent der Unternehmen in naher Zukunft China verlassen wollen. Das ist ein großes Thema. Und ich bin nicht verwundert darüber. Wie ich denke, wird ihre Anzahl viel höher sein, weil sie (China) nicht mit Zöllen wetteifern können. Sie haben ihre Währung abgewertet und legen nun Geld (in der Wirtschaft – Anm. d. Red.) an“, verlautbarte Trump.

    Der Präsident verdeutlichte nicht, ob er damit nur US-amerikanische oder alle in China tätigen ausländischen Unternehmen meinte.

    Trump hat im August angekündigt, ab dem 1. September die Zölle für chinesische Waren im Gesamtwert von 300 Milliarden US-Dollar um 15 Prozent und nicht um 10 Prozent, wie zuvor geplant, anzuheben. Die Höhe der Zölle für eine andere Warengruppe im Gesamtwert von 250 Milliarden US-Dollar soll ab dem 1. Oktober 30 Prozent statt der zuvor geplanten 25 Prozent betragen.

    Die Verhandlungen zwischen den USA und China über die Bedingungen des bilateralen Handels, die seit dem Jahr 2018 periodisch geführt werden, sind jetzt, nach einer erneuten beiderseitigen Zollerhöhung, ausgesetzt worden.

    Angesichts eines entstehenden Handelskrieges zwischen den Vereinigten Staaten und China stehen die Gespräche zwischen den beiden Ländern heute im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit.

    ls/ae

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