19:58 02 Juli 2020
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    Am Samstag, dem 31. August, wird der berühmte Satz der Kanzlerin Angela Merkel – „Wir schaffen das“ – vier Jahre alt. Sie wollte Optimismus verbreiten, doch scheiterte. Warum kam aber der Optimismus bei vielen nicht an?

    Wie „Der Tagesspiegel“ in einem Kommentar schreibt, habe Angela Merkel damals, genau vor vier Jahren, nicht geahnt, dass dies die Überschrift über ihrem Eintrag in die Geschichtsbücher werden würde, heißt es im Beitrag. Ebenso wenig habe sie geahnt, dass „Wir schaffen das“ ihr umstrittenster Ausspruch werden sollte.

    Bis heute spalte dieser Satz das Land wie kein anderer ihrer Sätze. Für viele Bürger werde Merkel durch diese Worte definiert, die später so anders wirken sollten als von der Rednerin mit der Anlehnung an Obamas optimistischen Slogan „Yes, we can“ ursprünglich beabsichtigt.

    Sicher, Merkel habe unterschätzt, wie tief bei vielen Deutschen die Abneigung gegen Einwanderer sitzt. Doch ganz besonders habe die Kanzlerin mit der Einschätzung danebengelegen, wie viele Menschen rätseln würden: „Warum fragt uns eigentlich keiner?“

    Schon zuvor köchelte das Misstrauen, wuchs das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Anführern aus Politik und Wirtschaft, breitete sich das schleichende Gift der Verunsicherung in der Gesellschaft aus.

    Viele Menschen fühlten sich zunehmend verkannt und nicht gehört.  Ein nicht unerheblicher Teil der Deutschen sei zutiefst verunsichert.

    Politik müsse nun damit beginnen, die Sorgen zu akzeptieren und Mitsprache zu gewähren.

    pd/ae

     

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    Tags:
    Optimismus, Ohnmacht, Barack Obama, Angela Merkel