01:56 11 Juli 2020
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    Laut einer am Samstag veröffentlichten Erklärung des nordkoreanischen stellvertretenden Außenministers Choe Son Hui schwinden die Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Gespräche mit den USA über eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Zuvor soll US-Außenminister Mike Pomeo Bemerkungen zum „Schurkenverhalten“ Nordkoreas gemacht haben.

    „Pompeos Aussage erschwerte die Durchführung der geplanten Gesprächsrunde mit den USA und verstärkte die negativen Gefühle des nordkoreanischen Volkes gegenüber den Amerikanern. Allmählich schwinden unsere Hoffnungen auf einen Dialog mit den Vereinigten Staaten, und wir werden dazu gedrängt, unsere vorher übernommenen Verpflichtungen zu überprüfen“, heißt es in der Erklärung.

    2018 fand das erste Gipfeltreffen der Staatschefs der Vereinigten Staaten und Nordkoreas in Singapur statt. Doch dann geriet der Dialog ins Stocken: Bei den Verhandlungen in Vietnam im Februar hatte es keine Vereinbarungen gegeben.

    Das dritte Treffen von Donald Trump und Kim Jong-un fand Ende Juni während des Besuchs des US- Präsidenten in Südkorea in der entmilitarisierten Zone statt. Die Parteien einigten sich auf die Wiederaufnahme des Dialogs, jedoch blieben weitere Treffen aus.

    pd/sb/sna

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    Tags:
    Dialog, Gesprächsrunde, Kim Jung-un, Donald Trump Jr, Nordkorea