10:48 01 Dezember 2020
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    Nach Luftabwehrraketen will Ankara - trotz Kritik aus den USA - nun neuste Kampfjets von Russland kaufen. Dabei bezeichnet Präsident Recep Tayyip Erdogan die Nato weiter als den Hauptverbündeten und beteuert, dass sein Land keinen Austritt aus dem Bündnis plant. 

    „Die Nato ist für uns nach wie vor der wichtigste Verbündete. Wir legen großen Wert auf Solidarität mit unseren Verbündeten“, sagte Erdogan am Samstag in Istanbul. 

    Sein Land wolle deshalb weder auf die Nato-Mitgliedschaft noch auf die Verbündeten verzichten, zitierte ihn die Zeitung Sabah.

    Mit dem Kauf der russischen Luftabwehr-Raketensysteme S-400 hatte die Türkei scharfe Kritik aus den USA auf sich gezogen. Die Vereinigten Staaten sehen die Nutzung russischer Militärtechnologie innerhalb der Nato als Gefahr.

    Nach Einschätzung des türkischen Außenministers, Mevlüt Çavuşoğlu, hat der Deal die Beziehungen der Türkei mit der Nato jedoch nicht verschlechtert. Vor wenigen Tagen zeigte die Regierung in Ankara zudem Interesse am neusten russischen Kampfjet Su-57. Laut Präsident  Erdogan wird über einen möglichen Kauf von Maschinen dieses Typs bereits verhandelt.

    sp/ae

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    Tags:
    USA, NATO, S-400, Su-57, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Russland