12:49 21 Januar 2020
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    Angesichts der jüngsten Eskalation an der israelisch-libanesischen Grenze hat Israels Premier Benjamin Netanjahu nach eigenen Angaben das Militär und die Geheimdienste angewiesen, sich auf alle möglichen unerwarteten Entwicklungen vorzubereiten.

    Zuvor war ein israelischer Militärstützpunkt von libanesischen Gebieten aus mit Raketen beschossen worden. Als Antwort griff die israelische Armee militärische Ziele im Süden Libanons an.

    „Mehrere Panzerabwehrraketen wurden auf uns abgefeuert; wir reagierten mit hundert Artilleriegeschossen und verschiedenen Luftangriffen“, heißt es in einer Erklärung des israelischen Ministerpräsidenten, die seine Kanzlei nach Netanjahus Beratungen mit den Chefs der Polizei, der Armee und der Geheimdienste veröffentlicht hat.

    „Wir führen Konsultationen in Bezug auf weitere Schritte durch. Ich habe angewiesen, auf jedes Szenario vorbereitet zu sein. Wir werden über den nächsten Schritt entsprechend der Entwicklung (der Ereignisse – Anm. d. Red.) entscheiden“, fügte er hinzu.

    Die israelische Seite habe bei dem jüngsten Angriff keine Verluste erlitten, die Soldaten seien „nicht einmal angekratzt“ worden betonte Netanjahu.

    asch/gs/sna

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    Tags:
    Benjamin Netanjahu, Raketenangriff, Beschuss, Konflikt, Libanon, Israel