18:34 29 Januar 2020
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    Nachrichtenüberblick: Johnson droht mit Neuwahlen; Klimapläne der Union werden konkreter; AfD-Wähler unterstützen Rechtsextremisten, sagt Zentralrat der Muslime; 8 Tote auf Boot entdeckt; 180 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Johnson droht mit Neuwahlen

    Premierminister Johnson erhöht im Streit über den Brexit den Druck auf seine politischen Gegner. Aus Regierungskreisen heißt es, Johnson strebe Mitte Oktober Neuwahlen an, sollte das Parlament die Option für einen ungeordneten EU-Austritt blockieren. Der Tory-Chef hatte zuvor noch einmal betont, dass er Großbritannien am 31. Oktober aus der EU führen werde, egal ob mit oder ohne Abkommen.

    Klimapläne der Union werden konkreter

    Zweieinhalb Wochen vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts der Bundesregierung werden die Pläne der Union für mehr Klimaschutz konkreter. Die CDU-Spitze will mit einem Mix aus höherer Bepreisung, Zertifikate Handel und Entlastung bei den Strompreisen sowie Förderanreizen den Klimaschutz verbessern. Das geht aus einem der DPA vorliegenden internen Arbeitspapier hervor. Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will heute ein Klimaschutzkonzept beschließen, das unter anderem eine Verteuerung des CO2-Ausstoßes im Verkehr und beim Heizen vorsieht.

    AfD-Wähler unterstützen Rechtsextremisten, sagt Zentralrat der Muslime

    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland warnt davor, die AfD-Wähler in Ostdeutschland als besorgte Bürger zu bezeichnen. Man müsse sich nicht vormachen, dass diese Wähler Protestwähler oder einfach nur naiv seien, sagte der Zentralratsvorsitzende Mazyek der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er glaube, sie wissen, dass sie mit ihrer Stimme Rechtsextremisten zu Sitzen in den Parlamenten verhelfen.

    8 Tote auf Boot entdeckt

    Nach dem Brand auf einem Ausflugsschiff vor der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien werden noch 26 Menschen vermisst. Nach Angaben der Behörden bestehen kaum noch Chancen, sie lebend zu finden. Acht Leichen wurden von Rettungskräften entdeckt. Als das Feuer auf dem Schiff ausbrach, ankerte es nur 20 Meter vor der Insel Santa Cruz. Die 34 Passagiere schliefen unter Deck und wurden offenbar von den Flammen eingeschlossen. Lediglich fünf Besatzungsmitgliedern gelang es, sich durch einen Sprung ins Wasser zu retten. Die Brandursache ist noch unklar.

    180 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet

    Die spanische Küstenwache hat mehr als 180 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Wie die Behörden mitteilten, wurden 73 Menschen in der Straße von Gibraltar von drei Booten aufgenommen. Weitere 110 Personen wurden von fünf Booten zwischen Spanien und Marokko gerettet. Die meisten der Migranten sollen nach Malaga gebracht werden.  In diesem Jahr kamen bisher etwa 18.000 Menschen aus Nordafrika über das Mittelmeer nach Spanien.

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