19:47 30 März 2020
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in seiner Rede bei einer internationalen Sicherheitskonferenz in Minsk das Schließen der Grenze zur Ukraine mit dem erhöhten Waffenschmuggel begründet.

    „Wir waren gezwungen, die Grenze zu unseren Brüdern und Angehörigen dicht zu machen, noch stärker, als es mit dem Nordatlantischen Bündnis der Fall war, das für uns seit langem immer der angebliche Feind Nummer eins zu sein schien“, so Lukaschenko.

    Falls Waffen vor allem in die Hände von nationalistisch gesinnten Menschen geraten würden, würde das Terrorismus zur Folge haben, so der weißrussische Staatschef.

    Nach Angaben der weißrussischen Grenzschutzbehörde wurden 2018 76 Waffen und 800 Patronen an der Grenze zur Ukraine beschlagnahmt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 172 Waffen und mehr als 1600 Patronen an der weißrussischen Grenze sichergestellt.

    Ende September 2018 hatte Lukaschenko angeordnet, den Schutz der südlichen Grenze des Landes zu verstärken und die Grenzkontrollen zur Ukraine zu verschärfen.

    asch/gs/sna

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    Tags:
    Alexander Lukaschenko, Waffenschmuggel, Waffen, Grenze, Ukraine, Weißrussland