12:59 20 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Niederlage für Johnson, Neue Zwischenfälle in Hongkong, Deutschland nimmt Migranten auf

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    Politik
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    Nachrichtenüberblick: Niederlage für Johnson; USA verhängen Sanktionen gegen Irans Raumfahrtprogramm; Neue Zwischenfälle in Hongkong; Deutschland nimmt Migranten auf; Busunglück in Neuseeland

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Niederlage für Johnson

    Die Gegner eines ungeordneten EU-Austritts haben Premierminister Boris Johnson eine schwere Niederlage zugefügt. 328 Abgeordnete stimmten am Abend für einen Beschluss, der den Weg für ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit ebnet – 301 waren dagegen. Bereits heute soll der Entwurf durchs Unterhaus gepeitscht werden. Sollten die Abgeordneten den Gesetzentwurf absegnen, will Johnson über eine Neuwahl abstimmen lassen.

    USA verhängen Sanktionen gegen Irans Raumfahrtprogramm

    Die US-Regierung hat Irans Raumfahrtprogramm mit Sanktionen belegt. Teheran nutze die zivile Einrichtung und zwei damit verbundene Forschungszentren, um sein militärisches Raketenprogramm voranzutreiben, erklärte das Außenministerium. Einige vom Raumfahrtprogramm entwickelte Technologien seien praktisch identisch mit jenen, die für ballistische Raketen benötigt würden. Zudem ermögliche das Raumfahrtprogramm dem Iran, Erfahrung mit Technologien zu sammeln, die für Interkontinentalraketen benötigt würden, heißt es weiter.

    Neue Zwischenfälle in Hongkong

    Nach den schweren Ausschreitungen am Wochenende in Hongkong ist es in der Nacht zu neuen Zwischenfällen gekommen. Die Polizei räumte gegen Mitternacht eine Gruppe von Demonstranten von einem Platz vor der Polizeistation im Stadtviertel Mong Kok, wie der Sender RTHK heute berichtete. Auch machte die Polizei in der U-Bahn-Station Prince Edward eine Festnahme. Bei beiden Polizeieinsätzen wurde Pfefferspray eingesetzt.

    Deutschland nimmt Migranten auf

    Deutschland nimmt einige Migranten des tagelang auf dem Mittelmeer blockierten Rettungsschiffs „Eleonore“ auf. Wie eine Sprecherin der EU-Kommission mitteilte, beteiligen sich auch Frankreich, Irland, Portugal und Luxemburg. Nun organisiere man die Verteilung der 104 Migranten von Italien aus. Die „Eleonore“ hatte gestern trotz eines Verbots in der sizilianischen Hafenstadt Pozzallo angelegt. Das Schiff der Organisation Lifeline wurde beschlagnahmt.

    Busunglück in Neuseeland

    Bei einem schweren Busunglück in Neuseeland sind heute mindestens fünf Touristen ums Leben gekommen. Der Bus mit einer Reisegruppe aus China überschlug sich nach Angaben der Polizei auf einer Straße in der Nähe der Stadt Rotorua, einem beliebten Ausflugsziel auf der Nordinsel des Pazifikstaats. Nach bisherigen Ermittlungen saßen 23 Menschen darin. Es gab auch mehrere Verletzte.

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