19:38 25 Januar 2020
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    Brandenburgs CDU-Partei- und Fraktionschef Ingo Senftleben will sich nach den heftigen Verlusten bei der Landtagswahl angeblich von seinen Spitzenämtern zurückziehen.

    Er werde am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Freitag nicht erneut zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden antreten. Auch als CDU-Landesvorsitzender wolle er sein Amt zur Verfügung stellen.

    Nach Angaben des „Tagesspiegels” habe Senftleben einige Vertraute in der Partei sowie CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer von seiner Entscheidung in Kenntnis gesetzt.

    Als Option für die Nachfolge an der CDU-Landesspitze ist der Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Brandenburg im Bundestag, Michael Stübgen, im Gespräch. Die Nachricht platzt mitten in die Sondierungsgespräche für eine neue Regierungskoalition in dem Bundesland. 

    Senftleben drohte kommenden Dienstag eine Abstimmungsniederlage. Der 45-Jährige war intern unter Druck geraten. Seine Gegner Frank Bommert und Saskia Ludwig hatten nach den Wahlverlusten vom Sonntag seinen Rücktritt gefordert. Bommert will als Fraktionschef kandidieren.

    Senftleben hatte erst am Donnerstag signalisiert, dass er für Stabilität sorgen wolle. „Es ist klar, dass wir als einer von am Ende drei möglichen Partnern genauso Stabilität aufweisen müssen wie die anderen Partner.”

    Senftleben ist seit November 2014 Vorsitzender der CDU-Fraktion und seit April 2015 Landesvorsitzender der CDU Brandenburg. 

    msch/dpa

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    Landtagswahlen, Landtagwahl, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ingo Senftleben, CDU, Brandenburg