13:06 20 November 2019
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    Eine gemeinsame Patrouille türkischer und US-Militärs in der Nähe von nordsyrischer Stadt Tal Abyad am 8. September 2019

    Nordosten Syriens: USA und Türkei starten gemeinsame Patrouillen – Damaskus reagiert

    © AP Photo / Maya Alleruzzo
    Politik
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    Syrien verurteilt die von den USA und der Türkei im Nordosten Syriens begonnenen gemeinsamen Patrouillen. Dies teilt die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine Quelle im Außenministerium des Landes mit.

    „Die Syrische Arabische Republik verurteilt nachdrücklich die von der US-Regierung und der Türkei gestarteten gemeinsamen Patrouillen in der Jazira Region (im Nordosten Syriens – Anm. d. Red.), die einen offensichtlichen Verstoß gegen das Völkerrecht, das Hoheitsrecht und die Integrität der Syrischen Arabischen Republik darstellt“, so die Quelle.   

    Zuvor war berichtet worden, dass das türkische und das US-amerikanische Militär gemeinsame Patrouillen in einer sogenannten Sicherheitszone im Nordosten Syriens durchführen. Dabei würden sie von Drohnen unterstützt

    Die von den USA und der Türkei abgeschlossene Vereinbarung vom 7. August sieht laut Medienberichten die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Zone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor, um türkischen Sicherheitsbedenken Rechnung zu tragen. Die Region wird von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) kontrolliert, die Ankara als terroristische Bedrohung einstuft.

    Damaskus lehnte dieses Abkommen nachdrücklich ab, da es einen groben Verstoß gegen die territoriale Integrität der Syrischen Arabischen Republik und eine Verletzung des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen darstelle.

    pd/mt/sna

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    Tags:
    Abkommen, YPG, Kurden, Patrouille, Türkei, USA, Syrien