03:32 15 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Honkong Aktivist kommt nach Deutschland, Röttgen prognostiziert britische Katastrophe, Verbot von E-Scootern

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    Politik
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    Nachrichtenüberblick: Honkong-Aktivist auf dem Weg nach Deutschland; Röttgen prognostiziert Auseinanderfallen Großbritanniens; Maas mahnt im Iran-Konflikt zu Verantwortungsbewusstsein; Klimaschützer prangern deutsche Erdgas-Subventionen an; Kassenarzt-Chef fordert Verbot von E-Scootern

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Honkong-Aktivist auf dem Weg nach Deutschland

    Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam ist der Hongkonger Demokratie-Aktivist Joshua Wong wieder frei. Die Polizei hatte ihn gestern festgenommen, er habe gegen Kautionsauflagen verstoßen, so der Vorwurf. Ein Richter wies das heute früh zurück, der 22-Jährige kam wieder frei und darf auch ausdrücklich seine für diese Woche geplanten Reisen nach Deutschland und in die USA antreten. Er sei bereits auf dem Weg nach Berlin.

    Röttgen prognostiziert Auseinanderfallen Großbritanniens

    Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen den Brexit-Kurs des britischen Premierministers Boris Johnsons kritisiert. Das, was an Schaden entstehe,sei  dramatisch, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag am Abend in der ARD. Wenn es so kommen würde, werde auch das Vereinigte Königreich nicht überleben. Schottland werde das zweite Unabhängigkeitsreferendum fordern, Nordirland und Irland würden vielleicht auch Referenden durchführen. Die Tory-Partei sei im Grunde jetzt schon zerstört. Und der „Film“ sei noch nicht zu Ende.

    Maas mahnt im Iran-Konflikt zu Verantwortungsbewusstsein

    Im Atomkonflikt mit dem Iran hat Außenminister Heiko Maas an das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten appelliert. Alle müssten jetzt verantwortungsbewusst handeln, sonst bestünde die Gefahr, dass man die Ausfahrt zu einer friedlichen Konfliktlösung verpasse, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Führung in Teheran verletzte eine weitere Vereinbarung aus dem Wiener Atomabkommen von 2015.

    Klimaschützer prangern deutsche Erdgas-Subventionen an

    Wegen Subventionen für die Nutzung von Erdgas steht Deutschland in einer neuen Studie von Klimaschützern am Pranger. Trotz Klimakrise förderten Deutschland und andere EU-Länder die Nutzung von fossilen Brennstoffen weiter mit riesigen Summen an Steuergeldern, kritisiert die von dem Klimaverbund "Climate Action Network" in Brüssel veröffentlichte Untersuchung. Deutschland gehöre zu den fünf EU-Staaten, die sogar noch neue Fördermaßnahmen für fossile Brennstoffe planten.

    Kassenarzt-Chef fordert Verbot von E-Scootern

    Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, fordert, E-Scooter zu verbieten, um Verletzungen zu vermeiden. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Gassen, aus medizinischer Sicht sei es unverantwortlich gewesen, die E-Tretroller zuzulassen. Überall dort, wo diese Fahrzeuge inzwischen fahren, gebe es deutlich mehr Verletzungen. Das beginne bei komplexen Brüchen von Armen und Beinen und reiche bis zu Kopfverletzungen und sogar Todesfällen.

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