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    Moskau warnt laut dem Vize-Außenminister Russlands Alexander Gruschko die europäischen Staaten davor, US-Raketen auf eigenem Boden zu stationieren.

    Bei der Problematik der Mittelstreckenraketen stehen die strategische Stabilität und die europäische Sicherheit im Mittelpunkt, betonte er am Dienstag vor der Presse.

    „Die Europäer sollten natürlich, wie wir glauben, selbst daran interessiert sein, alles zu tun, um zu verhindern, dass sich ihr Kontinent in irgendwelche  Plattform (…) für die Stationierung und den Start von amerikanischen Raketen verwandelt”, sagte der Diplomat.

    Eine solche Stationierung wäre eine Bedrohung für die Gebiete jener Staaten, die „sich dem Druck der USA beugen könnten, wenn es einen solchen Druck geben sollte“.

    Russland habe von der Nato das Signal erhalten, dass die Allianz keine Pläne zur Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen verfolge.

    „Jede Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenraketen in den Regionen in unmittelbarer Nähe Russlands wird eine strategische Bedeutung haben, das strategische Gleichgewicht beeinflussen. Und im Vergleich zu strategischen Systemen wird diese Bedrohung sogar akuter sein, da die Flugzeit verkürzt wird”, so Grushko.

    INF-Aus

    Mit Wirkung vom 2. August waren die USA offiziell aus dem bilateralen INF-Vertrag zwischen Russland und den USA ausgestiegen.

    Washington hatte zuvor  die Einhaltung seiner Vertragsverpflichtungen ab dem 2. Februar 2019 mit der Begründung ausgesetzt, dass Russland systematisch gegen die Vertragsbedingungen verstoße.

    jeg/gs/sna

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    Tags:
    Stationierung, Mittelstreckenraketen, USA, EU, Alexander Gruschko, Außenministerium Russlands