21:45 21 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Razzia bei möglichen Terror-Unterstützern, Explosion nahe US-Botschaft, Feuer auf Raketenrampe

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    Politik
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    Nachrichtenüberblick: Große Razzia bei möglichen Terror-Unterstützern; Explosion nahe US-Botschaft in Kabul; Alan Kurdi beendet Rettungsmission vor Malta; Südkorea bringt Handelsstreit mit Japan vor die WTO; Feuer nahe Abschussrampe in Japan verhindert Raketenstart zur ISS

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Große Razzia bei möglichen Terror-Unterstützern

    Große Terror-Razzia im Norden Deutschlands. Vermummte und schwer bewaffnete Sicherheitskräfte durchsuchten am Morgen ab 6 Uhr mehrere Wohnungen. Die Spezialeinheiten stürmten mehr als zehn Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Nach Informationen der Bild soll es eine Razzia gegen mutmaßliche Terror-Unterstützer mit Bezug zu Syrien sein.

    Explosion nahe US-Botschaft in Kabul

    Am 18. Jahrestag der Anschläge vom 11. September hat es nahe der US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul eine Explosion gegeben. Das teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Die Explosion habe aber keine direkten Auswirkungen auf das Botschaftspersonal gehabt. Weitere Details gab es zunächst nicht. Erst am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump die Friedensgespräche mit den Taliban, kurz vor einem erwarteten Abkommen mit den Islamisten, abgebrochen.

    Alan Kurdi beendet Rettungsmission vor Malta

    Das deutsche Schiff „Alan Kurdi“ hat seine Rettungsmission vor Malta beendet. Die letzten fünf Migranten seien von Bord, bestätigte Gorden Isler, der Sprecher Hilfsorganisation Sea-Eye aus Regensburg. Die Crew nehme jetzt Kurs auf Spanien und werde dort voraussichtlich in fünf Tagen eintreffen. Die „Alan Kurdi“ hatte am 31. August 13 Menschen aus einem nicht seetüchtigen Holzboot gerettet. Nach Darstellung von Sea-Eye wäre Malta für die Koordinierung des Rettungseinsatzes zuständig gewesen.

    Südkorea bringt Handelsstreit mit Japan vor die WTO

    Südkorea will wegen des Streits mit Japan über dessen strengere Exportkontrollen für Materialien zur Chip- und Display-Produktion Beschwerde bei der Welthandelsorganisation einlegen. Das Verfahren solle zum Schutz der nationalen Interessen in Gang gesetzt werden, sagte Handelsministerin Yoo Myung Hee heute in Seoul. Sie warf dem Nachbarland erneut vor, die Verhängung der Kontrollmaßnahmen Anfang Juli sei politisch motiviert gewesen. 

    Feuer nahe Abschussrampe in Japan verhindert Raketenstart zur ISS

    Wegen eines Feuers nahe der Abschussrampe auf der südwestjapanischen Insel Tanegashima ist der Start einer Trägerrakete in Richtung der Internationalen Weltraumstation ISS abgesagt worden. Der Brand war in der Nacht aus ungeklärtem Grund ausgebrochen. Eine Trägerrakete des Konzerns sollte eine unbemannte Transportsonde mit Nachschub für die Astronauten, darunter Trinkwasser, Lebensmittel und Batterien zur ISS schicken.

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