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05:22 23 September 2019
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    Serbiens Präsident Aleksandar Vucic (Archiv)

    Serbien setzt weiterhin auf militärische Neutralität – Vucic

    © AP Photo / Darko Vojinovic
    Politik
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    Serbien wird laut dem Präsidenten des Landes, Alexander Vucic, den Kurs der militärischen Neutralität fortsetzen.

    „Serbien wird weiterhin seine Politik der militärischen Neutralität verfolgen. So haben das serbische Parlament und das serbische Volk entschieden. Ich glaube, dass dies die beste Entscheidung Serbiens ist. Auf diese Weise kümmern wir uns um uns selbst, um den Schutz unseres Himmels und unseres Bodens”, sagte Vucic in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem tschechischen Amtskollegen Milos Zeman am Mittwoch.

    Serbien habe gute Beziehungen zur Nato und arbeite mit der Allianz zusammen.

    „Wir werden weiterhin solche Beziehungen unterhalten, damit sich (die Bombardierung Jugoslawiens – Anm. d. Red.) 1999 bei uns nicht wiederholt“, betonte der Präsident.

    Die Regierung von Vucic hatte zuvor immer wieder ihre Position der militärischen Neutralität sowie ihre Weigerung betont, militärischen Bündnissen beizutreten.

    1999 hatte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo” einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits die Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt, das damals aus Serbien und Montenegro bestand. Die Nato-Luftschläge dauerten vom 24. März bis zum 10. Juni 1999 an. Die genaue Opferzahl dieser Operation ist heute nicht bekannt. Nach Angaben der serbischen Behörden kamen dabei etwa 2.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. Weitere 12.500 Menschen wurden verletzt.

    jeg/gs/sna

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    Tags:
    NATO, Neutralität, Aleksandar Vučić, Serbien