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    US-Präsident Donald Trump am 27. August 2019

    Entspannung im Handelskrieg? Trump verschiebt Erhöhung von Strafzöllen auf chinesische Importe

    © REUTERS / Nicholas Kamm/Pool
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump hat die auf den 1. Oktober angesetzte Erhöhung von Zöllen auf chinesische Importe im Umfang von 250 Milliarden US-Dollar um zwei Wochen verschoben.

    „Auf Ersuchen des chinesischen Vizepremiers Liu He und aufgrund der Tatsache, dass die Volksrepublik China am 1. Oktober ihr 70-jähriges Bestehen feiert, haben wir uns als Geste des guten Willens bereit erklärt, die Erhöhung der Zölle auf Waren im Wert von 250 Milliarden Dollar (von 25 auf 30 Prozent) vom 1. Oktober auf den 15. Oktober zu verschieben“, schrieb er auf Twitter.

    ​Die chinesische Regierung hatte am Mittwoch eine Liste von US-Produkten vorgelegt, die von Strafzöllen ausgenommen werden sollen. Es geht um 16 Produktsorten, wie Chinas Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, darunter einige Medikamente, medizinische Ausrüstung und Chemikalien. Das Ministerium machte keine Angaben über das Volumen der Produkte. Weitere Ausnahmen würden geprüft.

    Zuvor hatten Liu, der US-Finanzminister Stevan Mnuchin und der US-Handelsbeauftragter Robert Emmet Lighthizer nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums sich darauf verständigt, eine weitere Runde der Handelsgespräche zwischen den USA und China abzuhalten.

    Die bisherige Runde hatte am 31. Juli in Shanghai stattgefunden und keine Fortschritte mit sich gebracht. Der Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern spitzte sich zu. Am 1. September erhöhte Washington die Einfuhrzölle auf eine Gruppe chinesischer Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar auf 15 Prozent. Peking griff ebenfalls zur Erhöhung von Strafzöllen auf US-Waren und reichte eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) ein.

    asch/tm/sna/dpa/rtr

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    Tags:
    Verschiebung, Importe, Erhöhung, Strafzölle, Einfuhrzölle, Entspannung, Handelskrieg, Donald Trump, China, USA