00:31 22 Januar 2020
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    Gegen den Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrand, ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden – wegen des Verdachts der unerlaubten Einflussnahme. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Lille mit, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag berichtete.

    Ferrand ist ein enger Vertrauter von Staatspräsident Emmanuel Macron und ein Schwergewicht der Regierungsmehrheit.

    Hintergrund des Verfahrens ist ein Immobiliengeschäft aus Ferrands Zeit als Chef der Krankenversicherungsvereine in der Region Bretagne.

    Ferrand erklärte nun nach AFP-Angaben, er wolle seinen Posten als Präsident der Nationalversammlung (Unterhaus des französischen Parlaments) behalten.

    Der 57-Jährige amtiert seit einem Jahr als Präsident der Nationalversammlung, zuvor war er Fraktionsvorsitzender der Regierungspartei La République en Marche. Ferrand, früherer Sozialist, hatte den heutigen Staatschef Macron auf seinem Weg an die Macht begleitet und beim Aufbau dessen 2016 gegründeten Partei mitgewirkt.

    jeg/gs/dpa

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    Tags:
    Ermittlungen, Emmanuel Macron, Richard Ferrand, Nationalversammlung, Frankreich